Mein Kunststudium wurde geprägt durch meinen Professor Timm Ulrichs, Konzeptkünstler und Performer. Für seine Kunst hatte er den Begriff der „Totalkunst“ ersonnen und sich selbst als erstes lebendes Kunstwerk in einer Glas-Virtrine ausgestellt. Ich sehe mittlerweile Kunst als eine Übung an, durch die sich, im steten praktizieren, über die Zeit eine eigene Weltanschauung und Welterfahrung entwickelt – diese kann exemplarisch gesehen und verstanden werden, kann die eigene Weltanschauung des Betrachters erweitern oder schlicht als Mitgestaltung unserer Welt verstanden werden. In gewissem Sinne war ich nie sehr produktiv, aber immer bereit zu experimentieren, zu spielen und mich als Mensch immer wieder im Zusammenhang der Geschehnisse in Frage zu stellen.
In Anlehnung an den berühmten Auspruch von Joseph Byeus, dass jeder Mensch ein Künstler sei, würde ich sagen, dass auch jedes Leben ein Kunstwerk darstellen kann – in diesem Sinne lege ich dem Betrachter nahe, meine Webside als ein buntes Mosaik zu sehen, als das „Summa sumarum“ meiner künstlerischen Gestaltungs(ver)suche.
Viel Freude dabei!